Mehr Raum für Sicherheit – Fraunhofer AISEC baut Cybersicherheitszentrum in Garching

Pressemeldung der Firma Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC
Grundsteinlegung Fraunhofer AISEC


Das Fraunhofer AISEC hat mit einer Grundsteinlegung am 26. Oktober 2017 den Baustart des neuen Institutsgebäudes gefeiert. Im Beisein von Staatsministerin Ilse Aigner, dem Präsidenten der TU München Prof. Wolfgang Herrmann und Fraunhofer-Präsident Prof. Reimund Neugebauer fiel der Startschuss für die Fertigstellung eines Cybersicherheitszentrums mit modernsten Sicherheits-Labors und Testumgebung. Das neue AISEC-Gebäude entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft zur TUM auf dem Forschungscampus Garching. So soll auch die gemeinsame Forschung zwischen AISEC und den Fakultäten der TUM wie Informatik und Maschinenbau weiter gestärkt und ausgebaut werden. Durch den Neubau der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik in direkter Nachbarschaft soll die ohnehin schon enge Zusammenarbeit durch kurze Wege erleichtert werden. Aus der Kooperation von exzellenter universitärer und angewandter Forschung sollen weiterhin innovative Sicherheitslösungen entstehen – für die Unternehmen in Bayern und ganz Deutschland.

Die Institutsleiter des Fraunhofer AISEC Prof. Claudia Eckert und Prof. Georg Sigl richteten ihren Dank vor allem in die Richtung der zahlreichen Vertreter der unterschiedlichen Projektteams, allen voran das Architekturbüro HENN, die seit ca. 2 Jahren mit der Planung des Neubaus beschäftigt waren. Das Fraunhofer Cybersicherheitszentrum in Garching eröffnet mehr Raum für Sicherheit: Mehr Raum für mehr Mitarbeiter, mehr Raum für Testräume und Labors und mehr Raum für Kooperationen und Projekte. Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner bezeichnete das AISEC als echte Fraunhofer-Erfolgsgeschichte in Bayern. TUM-Präsident Prof. Herrmann begrüßte die Ansiedlung des Fraunhofer AISEC auf dem Gelände der TUM und unterstrich die Anstrengungen auch von TUM-Seite für die IT-Sicherheit am Standort z.B. durch den geplanten Neubau der Elektrotechnik und Informationstechnik auf dem Nachbargrundstück. Auch Prof. Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft betonte die Kooperation und kündigte die Ansiedlung zusätzlicher Institute mit Neubauten auf dem Gelände an. Gefördert wird der Bau auch im Rahmen der Strategieprogramme Bayern Digital des Bayerischen Wirtschaftsministeriums. Wirtschaftsministerin Ilse Aigner galt deswegen besonderer Dank der Institutsleiter. „Es ist ein Gefühl der Erleichterung und Freude, dass es endlich losgeht. Bei all der Freude über neue Büros und Testräume ist der Baubeginn aus strategischer Sicht enorm wichtig. Denn nur mit einer modernen Infrastruktur können wir der Dynamik der Technologiebranche standhalten und adäquate Sicherheitslösungen für die Wirtschaft anbieten“, betont Prof. Claudia Eckert die Bedeutung des Neubaus in ihrer Rede vor rund 100 Gästen, bestehend aus Vertretern aus Politik, Wirtschaft, den Projektteams sowie AISEC-Mitarbeitern.

„Das AISEC ist heute einer der zentralen Kompetenzträger für die IT-Sicherheitsforschung in Bayern, Deutschland und Europa. Wir konnten diese Entwicklung mit verschiedenen Fördermaßnahmen erfolgreich unterstützten. Die Forschungsarbeiten von AISEC fügen sich dabei hervorragend in die Digitalisierungsinitiative der Staatsregierung „Bayern Digital“ ein. Mit der Themenplattform „Cybersecurity“ des Zentrums Digitalisierung.Bayern haben wir in unserer Digitalisierungsinitiative bewusst einen Schwerpunkt in der IT-Sicherheit gesetzt und werden diesen mit unserem Masterplan zur Digitalisierung weiter ausbauen“, sagt Wirtschaftsministerin Aigner, in deren Verantwortung die Digitalisierungsstrategie für Bayern liegt.

Fraunhofer-Präsident Prof. Dr. Reimund Neugebauer unterstrich die Bedeutung der Cybersicherheitsforschung für den Standort Deutschland: „Der Schutz sensibler Daten ist eine notwendige Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg. Zusammen mit unseren bestehenden Einrichtungen, wird das neue Zentrum für Cybersicherheit des Fraunhofer AISEC unsere Expertise und Leistungsfähigkeit in diesem Bereich noch weiter voranbringen und einen nachhaltigen Beitrag zum Erfolg des Wirtschaftsstandorts Deutschland leisten.“

Die Bedeutung der Spitzenforschung und von Kooperationen für den wachsenden Forschungscampus in Garching wurde von Prof. Dr. Wolfgang Herrmann, Präsident der TU München in seiner Ansprache besonders betont: „Das neue Fraunhofer AISEC baut auf zwei Spitzenberufungen der TUM auf: Claudia Eckert und Georg Sigl haben wir bei uns auf Lehrstühle berufen, um die Cybersicherheit mit Top-Expertisen aus der Informatik bzw. Informationstechnologie fakultätsübergreifend als Schwerpunkt zu verankern. Es sind nämlich immer wieder die besten kreativen Köpfe, die neue Inhalte und Strukturen schaffen. So hat das Fraunhofer AISEC auf unserem technisch-naturwissenschaftlichen Forschungscampus in Garching die beste denkbare Zukunftsadresse, umgeben von einem exzellenten Wissenschaftsumfeld. Willkommen Fraunhofer!“

In den nächsten Monaten sollen auf der Baustelle in der Lichtenbergstraße am Garching Forschungszentrum mehr als 6200 Kubikmeter Beton und ca. 1000 Tonnen Stahl verbaut werden, um mit 443 Quadratmeter Baugrundfläche Platz für mehr als 270 Mitarbeiter zu schaffen.



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